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Zapped

Losing Hope

Jetzt ist es soweit. Ich werde zum altklugen, penetranten, besserwissenden Klugscheißer. Vorhin lief auf RTL der Trailer für eine deutsche Krimiserie. "Die Gerichtsmedizinerin" . In einer Szene stellt die medizinstudierte Dame eine Frau zur Rede, mit den Worten: "Ich will wissen, warum er kreppieren musste." Ich habe den Satz erst beim dritten Nachdenken verstanden, denn als ich nur so mit halbem Ohr dabei war, hörte ich lediglich einen Subtext von "Wann ist denn mein Kaffee endlich fertig?" Die selbe Dringlichkeit, wie sie Kühe beim Grasfressen an den Tag legen. Es ist nicht meine Art, über andere Schauspieler herzuziehen, denn ich suche mit aller Kraft nach einer Erklärung für diese miserablen Leistungen in deutschen Serien.

Soaps schließe ich aus meinen Untersuchungen aus, denn bei denen weiß ich bereits, woran das liegt. Reine Optimierung von Zeit/Ausgaben und Einnahmen. Und solange wir genug Teenies haben, die von ihren bügelnden Müttern dazu erzogen werden, sich das anzusehen, werden sie auch leider weiterhin in großer Masse bestehen bleiben.

Aber wie läuft es sonst? Bekommen die Schauspieler zu wenig Vorbereitungszeit? Werden von vorneherein Leute ohne nennenswerte Kenntnis gecastet, damit man denen weniger Gage bezahlen muss? Ist es die Einstellung von "Ach, das wird schon so klappen..."
Als Gegenbeispiel: Ich habe vor einigen Wochen mit einem Dozenten Szenen für meine Bewerbungen gedreht. Dieser hatte einen straffen Zeitplan und alles musste gut und schnell über die Bühne gehen. Ähnliche Verhältnisse also, wie an einem Set. Wenn er jedoch mit irgendeiner Aufnahme nicht zufrieden war, wurde sie gefälligst solange wiederholt, bis wenigstens etwas Akzeptables dabei herumkam. Sodass er ohne große Scham seinen Namen als Regisseur bzw. Dozent darunter setzen konnte.

Letzte Woche sah ich eine Folge "Alarm Für Cobra 11". Den Trailer fand ich bereits ganz witzig. Dann kamen zwei Gags, die eindeutig aus dem (nicht unpopulären) Hollywood-Film "Bad Boys" abgekupfert worden waren und einige Sprachmelodien, bei denen ich dachte "Singt er jetzt etwas oder redet er einfach nur?" .

"Post Mortem", die neue Möchtegern-CSI-Variante aus Deutschland mit Hannes Jaenicke habe ich zwei Minuten geschaut. Über die Schauspieler kann ich kaum etwas sagen, jedoch hat irgendein Styler-Regisseur sich gedacht, die selben Bildeffekte wie bei CSI hinzubekommen - nur eben billiger. Verhörszene: Polizist und mutmaßlicher Täter sitzen sich gegenüber. Sie reden darüber, was sie letzte Nacht getan haben. Ganz ruhig und vollkommen sachlich. Das Ganze wurde mit einer Handkamera aufgenommen und diese muss ein Eigenleben entwickelt, Besitz vom Kameramann ergriffen und ihn quer durch das gesamte Studio und wieder zurückgeschleudert haben.
"Wo waren sie gestern um 9 Uhr morgens?" Während dieses Satzes zoomte die Kamera bis auf die kleinste Pore heran, dann wieder weg, machte einen Schwenk zur anderen Seite des Gesichtes des Polizeibeamten (könnte ja sein, das die Seite anders aussieht oder eine andere Emotion ausdrückt), zoomt wieder weg, filmt die Deckenleuchte, wackelt, zoomt wieder ran zum Polizeibeamten. Vielleicht hatte der Kameramann aber auch einfach Langeweile und vergaß beim morgendlichen Kaffee, dass er eigentlich noch am Filmen war...

Ich wollte weiterschauen, hatte aber gerade keine Reisetablette zur Hand, um das Gefühl loszuwerden, sie hätten auf einem Schiff bei schwerem Seegang gedreht.

Ist es denn so schwer in der deutschen Fernsehlandschaft mit den vielen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, eine eigene, gute, spannende oder witzige Idee zu entwickeln und in die Tat umzusetzen? Keine Ahnung. Aber ich werde weiter danach Ausschau halten. Ich bemühe mich, die Hoffnung noch nicht völlig aufzugeben - vermutlich aus Selbstschutz.

So, jetzt bin ich das mal los geworden. Es tut mir für die Mitwirkenden Leid und auch für alle, die wirklich Energie in solche Projekte stecken, aber ich konnte nicht mehr an mich halten.

 

MadActor - schon wieder seekrank wird

6.11.08 05:11


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Der Karadzic-Filmtipp Des Tages

Da dieser bärtige Massenexekutions-Anführer Karadzic z.Zt. für Wirbel sorgt, an dieser Stelle mal der passende Filmtipp:

 "Im Fadenkreuz" erzählt von der wahren Geschichte, eines amerikanischen Piloten, der bei einem einfachen Überwachungsflug über dem damaligen Krisengebiet in einer "entmilitarisierten Zone" von Karadzics Truppen abgeschossen wird und auf seiner Flucht vor diesen Truppen einiges mitmacht.

Es ist kein Kriegsfilm sondern eher ein unglaublich spannender Thriller mit einem herausragenden (nicht witzigen!) Owen Wilson und Gene Hackman und trotz der Story so gut wie garkeinen amerikanischen Schnulzen-Patriotismus .

Ich habe ihn zu Hause stehen und war ziemlich baff (gibt es das Wort eigentlich noch?), als ich in den Nachrichten einen Bericht über Radovan Karadzic sah und mir nach und nach dieser Film wieder ins Gedächtnis kam.

 Viel Spaß

 

 

MadActor -  filmjunkie

30.7.08 20:34


Back To Slapstick

Ja, es ist unglaublich. Nach 3 Monaten melde ich mich endlich wieder. Und was ich in der Zwischenzeit gemacht habe? Nun, ich habe mir stundenlang Trailer von einem possierlichen, kleinen Wesen angesehen, von dem ich mir mittlerweile bereits wünschte, dass er auch im echten Leben exisitiert. Und ich dachte, ich wäre aus diesem Alter raus. Egal. Hier der Trailer. Ich sehe ihn mir jetzt gleich nochmal an...

 


 

 

 

 

 

MadActor - Wow! 

28.3.08 17:44


Hagen Rether For President!

Vor einigen Jahren mal live gesehen und irgendwie wird dieser Typ immer genialer:

 

 

MadActor - eine wahlkampagne startet

13.1.08 19:59


Fast Forward

So langsam geht's los. Die letzte Woche meines Semesters steht an. Am 19. meine letzte "Aufführung- also eher eine offene Probe, in der man sehen kann, was man so erarbeitet hat- und einen Tag später gibt es dann das Semestergespräch, in dem ich mir anhören kann, dass alles perfekt war *auf-die-schulter-klopf* außer, dass ich meine Yoga-Stunden noch nicht absolviert habe. Naja. Dann in Richtung Heimat düsen, die Weihnachtsfeiertage- Küsschen Links und Rechts in der Familie verteilen-, dann wieder nach Hause; einige Tage allein zuhause verbringen; im Januar ein wenig mein Schulgeld aufbessern und in der Pfalz arbeiten...super. Also soweit ist dann alles geplant und muss nur noch ausgeführt werden. Da bleibt nichtmal Zeit für eine Überraschung oder spontanen Sex. Gerade in diesem Moment wünschte ich mir eine Fernbedienung, um mein Leben einfach mal 32-fach vorzuspulen. Ganz nach dem Motto: "Kenn-ich-schon", "Laaaaangweeeiiillliiiiig!", "Oh Gott...schnell weg damit...."..."Ah, jetzt wird's spannend" STOP und ZOOM! Hm...die Idee gefällt mir immer besser. Vor allem mit einem "Wiederholen"-Knopf. Nun denn. Ich drifte mal wieder ab. Insgesamt hab ich tatsächlich wenig Zeit, da ich einen Riesenwandel in meinem Gehirn veranstalte. Leider kann ich nicht ins Detail eingehen, doch man muss die Erfahrung mal machen, sich an einen "Fremdkörper" (im geistige Sinne) zu gewöhnen und dann mal versuchen, ihn sogar lieb zu gewinnen. Genau das geht in meinem Leben grad vor. Ich weiß nicht wieso, ich benötige anscheinend hin und wieder eine Herausforderung. Da sag nochmal jemand, ich sei eine faule Sau. Was ich geistig an Energie erzeuge steht zu diesem Zeitpunkt in garkeinem Verhältnis mehr zu den ganz großen Stromkonzernen. Jetzt muss ich es nur noch vermarkten.

Übrigens war vor einigen Tagen meine Dialog-Aufführung (wie vorher mal erwähnt) und sie ist eingeschlagen, wie eine (Zitat: ) "Granate". Ich spielte "Lenny" in dem Stück "Von Mäusen und Menschen", von John Steinbeck. Es hagelte Lob selbst vom Direktor und der Vize-Direktorin (die eigentlich lieber kritisch bleiben bzw. sich bis zum Semestergespräch ganz bedeckt halten). Jetzt habe ich, vor lauter Mir-Selbst-Stolz-Auf-Die-Schulter-Klopfen, tierische Schmerzen und auch das Tippen dauert doppelt so lang. Also, bis die Tage.

 

MadActor - perfekt und bescheiden

14.12.06 02:07


Paranoid

Ja, nicht wundern. Ich hatte es angekündigt und dieses Grau-in-Schwarz-in-Grau ging mir irgendwie auf die Nerven. Hier also das neue Layout, dass mir Aradia gestaltet hat. Herzlichen Dank hierfür an dieser Stelle.

Sorry, aber ich muss da nochmal was nachtragen. Also, zum Thema Pseudo-Matrix-Mantel-Fetischisten-Amokläufer! Hat er ja super hingekriegt. Wie ich es geahnt hatte, habe ich vorgestern gesehen, dass Bayern und Niedersachsen über ein Verbot von "Ego-Shootern" nachdenken. Und zwar für jeden, der das herstellt, publiziert oder spielt, wird eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr gefordert. Na dann, schau ich mir eben Kinderpornos an. Ich glaube, die Haftstrafe dafür dürfte nicht ganz so hoch sein. Und wie wollen sie dann die Spiele unterteilen? Alles, was eine Altersfreigabe von 18+ hätte, würde automatisch verboten werden? Wieso erinnert mich das an "Demolition Man", wo in naher Zukunft, alles, was schädlich oder sittenmoralisch als falsch eingestuft wurde, dort unter Strafandrohung verboten war. Überall kontrollierte Plätze und wenn man mal irgendwo "Scheiße" sagt, ertönt ein Automat, der einen Strafzettel ausspuckt. Im Radio laufen Wiener-Würstchen-Werbesongs, weil die Texte die einzig erlaubten -weil gewaltfreien- sind u.s.w....

Ich bin schlichtweg der Meinung, dass wir uns ganz gut in eine solche Welt hineinbewegen. Mittlerweile werden Gesetze in jedem Punkt verschärft, selten aber gelockert. Das geht Stück für Stück. Ist eigentlich okay. Ich bin ohnehin wenig Privatssphäre gewohnt. Man beachte einfach mal, wieviele Teile der deutschen Autobahnen mittlerweile noch ohne Geschwindigkeitsbegrenzung sind...ach, was schreibe ich da. Werden wir mal richtig paranoid: Sämtliche neuen PKW sind mit Navigationssystemen und/oder GPS ausgestattet, Mautstellen zeichnen automatisch die Routen der LKW auf. Der "Lauschangriff"-also die offizielle Erlaubnis, mit einer richterlichen Verfügung, Telefone abzuhören- wurde vor einigen Jahren genehmigt. Heute wollen KriPo und Polizei auch an die Maut-Daten, um evtl. gesuchte oder verdächtige LKW-Fahrer verfolgen zu können. Geblitzt wird ohnehin schon überall und wer demnächst mal in einen Park pinkelt, der zufällig zu "öffentlichen Plätzen" zählt, die überwacht werden, kann gleich auch 10 Euro Bußgeld zahlen. Um das zu rechtfertigen werden immer mehr Begründungen hervorgebracht, die sich vollkommen meiner Logik entziehen. Heute fiel der Name "Counterstrike" mittlerweile zum dritten Mal in Verbindung mit Amokläufern bzw. einem Jungen, der sich selbst erschossen hat. Als vor einigen Monaten die "Kofferbomben" in einem DB-Zug bei Köln gefunden wurden, handelte es sich in der ersten Mitteilung der Nachrichten, noch um eine Attrappe. Dann wurde bestätigt, dass es sich um Bomben handelte, die auf Grund von Baufehlern beide nicht explodiert sind. Gott sei Dank wurden die Täter anhand einer Kamera-Aufzeichnung geschnappt. Große Erleichterung und: es wurde vorgeschlagen, sämtliche öffentliche Plätze zu überwachen, um solchen Dingen "vorzubeugen". Wie bitte? Ist die Bombe also tatsächlich nicht hochgegangen, weil der Baufehler darin bestand, dass die Bombe ein Signal bekommt, wenn die Täter von einer Kamera aufgezeichnet werden, und sich dann selbst entschärft? Also ich glaube ja, - aber ich bin ja nur ein kleiner Student mit einer großen Klappe - dass die Bombe trotz der Aufzeichenungen explodiert wäre. So, jetzt hat man diesen voyeuristischen Vorschlag einfach nicht durchbekommen und einige Monate später "gestanden" die Täter, dass sie ursprünglich zur Fußball-WM den Anschlag geplant hatten. Ein großes, lautes Brummeln, ein blasses Gesicht und das ein oder andere hysterische Kreischen wurden in der Bevölkerung nachträglich sichtbar. Das änderte natürlich alles! Um es in den Worten meines Akrobatik-Dozenten zu sagen: "Schniggel-di-Schnagg" war das Thema "Überwachung" wieder auf dem Tisch. Denke nur ich allein, dass die Bombe trotzdem explodiert wäre? Und wenn wir hier von Radikalen reden, die sogar bereit wären, sich selbst mit in die Luft zu sprengen, würden sie sich dann denken:"Och nee...dann haben die mich ja auf Band...oje. Dann mach ich das eben nicht." Nun, bisher ist die Diskussion wieder eingestellt worden, nachdem Angela Merkel persönlich von solchen Kameras versehentlich in ihrem eigenen Wohnzimmer über Tage aufgezeichnet wurde. Mein Beileid demjenigen, der sich das ansehen musste und den Herstellern von Überwachungskameras, die sich schon auf einen ordentlichen Batzen Geld gefreut haben.

Also dann Leute. Nehmt diese gottverdammten künftigen Amokläufer alle fest! Sperrt sie für ein Jahr ins Gefängnis, wenn sie Ego-Shooter spielen, damit sie erst danach Amok laufen dürfen. Oh, hab ich jetzt die Lawine für Brainwash-Zentren losgetreten? Aber ich weiß es zu schätzen, dass das alles nur zum Wohl der Bevölkerung geschieht. Nur für uns...

 

MadActor - dankend vor dem Adler kniend

 

 

7.12.06 12:35


Emsdetten + Counterstrike + Internet x N24 = Minority Report?

Ich schaue gerade N24. Jetzt gerade wurde eine Live-Sondersendung eingeschoben, weil ein 18jähriger in Emsdetten an einer Realschule Amok gelaufen ist. Noch wird über mögliche Motivationen diskutiert aber niemand weiß was Genaues. Jedoch: Was wir jetzt, Gott sei Dank, wissen, das hat der Psychologe eben erörtert: Er war Counterstrike-Spieler! Ich persönlich habe gerade eben meine Telefonnummer und meine Adresse offiziell ändern lassen, damit sämtliche Freunde und Bekannte, die dieses Spiel spielen (oder auch nur besitzen) mich bei einem Amoklauf evt. verschonen. Große Preisfrage: Ist er Amok gelaufen, weil er das Spiel gespielt hat oder hat er das Spiel gespielt, weil er ohnehin schon im Kopf ziemlich angeditscht war? Jetzt gerade wird gesagt, ein Lehrer hätte gewusst, dass er sowas spielt. Der Psychologe Oliver Berg behauptet auch gerade, man hätte Amoklauf auch in dem Spiel inszenieren und planen können. Also ich bin kein Counterstrike-Spieler (puh, der BND kann Entwarnung geben...hoffentlich hört jetzt das ständige Rascheln und Geflüster unter meinem Schreibtisch auf). Ich bin ohnehin nicht so der "Ego-Shooter" aber ich glaube, dass fast jeder, der irgendwas auf Konsole oder PC spielt, irgendein Spiel irgendwo vergraben hat, dass man auf jeden Fall verantwortlich machen kann für diese Tat. Ich persönlich besitze Street Fighter. Ja, ich geb's zu, ich habe auch versucht, wie der indische Kämpfer in dem Spiel, aus mir selbst heraus Feuerbälle zu spucken...hat nicht geklappt. Für mich ist jetzt aber in der Tat eine Gedankenflut entstanden, die ich nicht mehr abstellen kann (und es wächst mit jedem Kommentar der Fernsehpsychologen). Gibt es gewisse Personen, die wirklich nicht in den Besitz von sowas kommen dürfen, weil das der Auslöser für evtl. Amokläufe ist? Oder wäre es ohnehin dazu gekommen, Spiel hin oder her. Anscheinend hat er wohl auch im Internet (vermutlich ein Blog...ich höre es wieder rascheln...mist.) darüber berichtet, dass er an der Schule lediglich gelernt hat, dass er "ein Verlierer" sei. Daraufhin die Frage der Journalistin an den Psychologen: "Gibt es denn nicht auch bei der Polizei evtl. Psychologen, die das Internet auf sowas durchforsten könnten, um solche Taten von vorneherein zu unterbinden?"...Also gut. Ich hab hier bei myblog.de ja auch schon einige Blogs gesehen. Viele davon wirklich krank. Aber was soll denn diese Frage? Mal völlig abgesehen davon, wieviel Zeitarbeit es wäre, sowas zu durchforsten und dann mit den Leuten in Kontakt zu treten, erinnert mich der Rest stark an "Minority Report" (mit Tom Cruise..naja). Da gibt es diese sogenannten "Precogs", die Visionen von Mordfällen haben, die noch passieren werden. Vermutlich sogar ohne das Wissen, des künftigen Täters (da es sich oft um Handlungen im Affekt handelt). Diese konnten aber dann noch vor der Tat verhaftet werden und somit ist die Mordrate praktisch null in der Stadt. Geile Sache...aber man kann es sich denken (sonst wäre es keinen Film wert gewesen), dass dieses System hinterher ordentlich den Bach runtergeht. Ich stelle mir mal vor, ich würde hier jetzt mal (völlig aus der Luft gegriffen) reinschreiben, dass die Schule, auf der ich gewesen bin, der letzte Dreck war, voll mit Spießbürgertum und die Lehrer dort, das Wort "Pädagogik" nichtmal buchstabieren können. Sowas kann tatsächlich vorkommen (sowohl das man sowas schreibt, als dass es auch wahr ist). Jetzt steht am nächsten Tag ein Psychologe von irgendeinem Kommissariat bei mir vor der Tür mit den Worten:"Guten Tag MadActor. Ich hab da was gelesen, was mich sehr beunruhigt hat. Ich würde Ihnen gerne helfen..." und hinter ihm stehen zwei bewaffnete, völlig unauffällige, BND-Mitarbeiter, die mich sofort verhaften, falls ich auch nur die Wörter "ähm, nein...danke" denken sollte. Ich glaube dann wäre der Punkt angekommen, an dem ich einen Tobsuchtsanfall bekäme gefolgt von einem hysterischen Lachen und Augenliderzucken. Zurück zu den Videospielen. Ist in den USA die Zensur nicht eigentlich stärker als hier in Deutschland? Die Anzahl der Amokläufe in den USA ist jedoch höher. Klar, da liegt es daran, dass man mal eben am nächsten Kiosk eine Knarre zu jedem Kaugummi dazugeschenkt bekommt. Und das meine ich: Wenn jemand in diese Richtung krankhaft veranlagt ist und dazu noch Zugang zu Schusswaffen hat, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass er diese "Phantasie" irgendwann auslebt. Naja, ich bin ja auch kein Psychologe aber vielleicht sollte man einfach mal diese Jagdlizenzen und Waffenbesitzkarten etc. genauer unter die Lupe nehmen, statt kranke Blogschreiber. Zudem gibt es bei solchen Leuten fast immer einen stark ausgeprägten Bundeswehr-Hype. Das wird zur Kenntnis genommen, ist aber nach wie vor nicht so wichtig, wie ein Computerspiel...die schießen ja auch nur mit Platzpatronen und nicht mit Mausklicks. Hm. Egal, genug zu dem Thema ausgelassen. Wir können froh sein, dass der Täter anscheinend kein so guter Schütze war und niemand umgekommen ist- außer ihm selbst. In diesem Sinne---



MadActor

20.11.06 15:05


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